Landesgeschäftsstelle

Ruthild Neß
Postfach 2130
64342 Seeheim-Jugenheim
Telefon: 0162 967 3465 (Mailbox)
ness@dbsh-hessen.de
www.dbsh-hessen.de

Persönliche telefonische Sprechzeit freitags 16 Uhr bis 18 Uhr.

Einladung zu den nächsten Stammtischtreffen in Darmstadt

  • Donnerstag 13.6.2019 um 18.30 Uhr
    Abend der offenen Tür in der Landsgeschäftssstelle in Seeheim-Jugenheim
    Anmeldung und Info unter 0162-9673-465
  • Donnerstag 19.6.2019 um 18.30 Uhr im 4cani in Darmstadt (Nähe Hauptbahnhof)
  • Donnerstag 19.9.2019 um 18.30 Uhr im 4cani in Darmstadt

Erfahrungen und Forderungen der TeilnehmerInnen am Stammtisch des DBSH in Darmstadt am 17.1.2019

Bei unserem Stammtisch in Darmstadt am 17.1.2019 haben wir ( 3 langjährige Mitglieder, ein neues Mitglied und eine Interessentin) wie immer zunächst schön miteinander gegessen und etwas getrunken  und uns dabei vom langen Arbeitstag erholt.

Dann haben wir uns in einem sehr angeregten und  intensiven Gespräch über unseren Arbeitsalltag ausgetauscht.
Im Anschluss daran haben wir gemeinsam  das Positionspapier des DBSH vom 15.1.2019 gelesen und darüber diskutiert.
Dabei ist uns folgendes bewusst geworden: In unseren Arbeitsfeldern ( Straffälligenhilfe, Betreutes Wohnen, Wohnungssicherung, Gleichstellungsbeauftragte, UMA-Wohngruppe, Jugendamt) erleben wir Menschenfeindliches und Diskriminierendes in folgenden Situationen:

  • dass Geflüchteten unterstellt wird, dass sie sich nicht integrieren wollen,
  • dass Angebote (besonders im kirchlichen Bereich) oft nur für privilegierte Jugendliche
  • gemacht werden
  • dass mitunter ausländische Jugendliche keine Leistungen nach SGB VIII bekommen, obwohl bei ihnen diese aufgrund ihrer Traumatisierung der Bedarf dafür besteht
  • dass bei behinderten und psychisch kranken Menschen Ansprüche an eine Mitwirkung und ein Entwicklungstempo gestellt werden, die sie auf Grund ihrer Erkrankung  nicht erfüllen können
  • dass KlientInnen sich untereinander diskriminieren
  • dass es zu wenig ausreichende  und angemessene bildungspolitische Angebote für Geflüchtete und junge und alte Wohnungslose Menschen gibt
  • dass Unterschiede zwischen Sozialleistungsempfängern gemacht werden
  • dass KlientInnen sich z.T. gegenseitig diskriminieren und abwerten (z.B. Straffällige Deutsche gegenüber Ausländern und Geflüchteten)
  • dass ausländische Mütter / Väter nicht in Mutter-Kind-Einrichtungen aufgenommen werden, weil sie nicht gut genug Deutsch sprechen
  • dass Menschen auf Grund der Sprachbarriere nicht ausreichend beraten werden und z.T. auch nicht genug Dolmetscher bzw. Mittel dafür zur Verfügung stehen
  • dass UMAS bei der Alterseinschätzung oft nicht geglaubt wird und ihnen unterstellt wird, dass sie sich jünger machen, um Jugendhilfeleistungen (und somit z.B. bessere Unterbringungsmöglichkeiten) zu erhalten
  • dass KlientInnen sehr lange auf Behandlungsplätze warten müssen, obwohl sie  diese dringend benötigen und es da  oft unklare und wenig transparente Vergabekriterien der vorhandenen Plätze gibt

Deshalb finden wir es wichtig, dass der DBSH und seine Mitglieder sich  dafür einsetzen,

  • dass die Hilfegewährung sich mehr am Bedarf der KlientInnen als an wirtschaftlichen Aspekten orientiert
  • dass auch Kirchengemeinde pädagogische Angebote für Kinder aus allen Schichten der Gesellschaft machen
  • dass auch ausländische Jugendliche in allen Jugendämtern  Leistungen nach dem §35a SGBVIII bekommen, wenn sie diese benötigen
  • dass es eine bedarfsgerechte Hilfeplanung gibt, die sich an den realistischen Möglichkeiten der KlientInnen orientiert
  • dass es mehr angemessene und qualitativ hochwertige Angebote für junge Geflüchtete und besonders junge und alte Wohnungslose gibt
  • dass Hilfsangebote für alle zugänglich gemacht werden, die den Bedarf haben
  • dass finanzielle Ressourcen für Dolmetscherstunden und Integrationslotsen zur Verfügung gestellt werden, damit Menschen nicht auf Grund der Sprachbarriere von pädagogischen Leistungen ausgeschlossen werden
  • dass Menschen unvoreingenommen behandelt werden und ihnen zunächst einmal geglaubt wird, wenn sie ihre Geschichte erzählen
  • dass ausreichende Angebote geschaffen werden, um Therapiebedarfe kurzfristiger abdecken zu können
  • dass sich die Sozialarbeitenden aktiv gegen eine Abwertung anderen Bevölkerungsgruppen aussprechen und dazu argumentieren, wenn sie dies bei ihren KlientInnen erleben

Deshalb begrüßen wir das Positionspapier und dessen Forderungen und erklären uns damit solidarisch.

Die TeilnehmerInnen des Stammtisches in Darmstadt

Stand an der Evangelischen Hochschule Darmstadt

Am 2.10.2018 hatten Shannon Gebhard-Jacoby (Sprecherin JDBSH Hessen) und Ruthild Neß (Landesgeschäftsstelle des DBSH Landesverbandes Hessen) die Gelegenheit, einen Stand bei den Erstsemestertagen der EH Darmstadt zu machen und den DBSH dort vorzustellen.

Einer der Dozenten bot den beiden Kolleginnen auch die Möglichkeit an, kurz den DBSH und sich im Auditorium der neuen Erstsemester vorzustellen und zum Infoabend am 14. November um 18 Uhr im in Darmstand im Rahmen des dort stattfindenden Stammtisches einzuladen, was sie gerne nutzen.

Am Stand wurden viele JDBSH-Flyer und die Einladungen zum Infoabend verteilt, die eine andere Kollegin entworfen und erstellt hatte.

Besonders freuten sich die beiden über das schöne neuen Rollup, das bei dieser Gelegenheit eingeweiht wurde….

Neue Hochschulgruppe

An der Fresenius-Uni in Frankfurt wurde eine neue Hochschulgruppe des DBSH gegründet.

 

 (Shannon, Eike, Jacoby)

Wir schreiben uns auf die Fahnen:

  • Aktuelle Informationen zur Sozialen Arbeit
  • Hochkarätige Veranstaltungen und kollegialen Austausch
  • Regionale Kontakte - überregionale und internationale Netzwerke
  • Zusammenarbeit mit Praxis, Lehre und Forschung

DBSH Landesverband Hessen

Berufsverband und tariffähige Fachgewerkschaft des dbb.

Der DBSH  hat deutschlandweit ca. 6000 Mitglieder. Der Landesverband ist mit knapp 400 Mitgliedern klein, aber aktiv. Wir freuen uns auf Ihre Anregungen, Fragen, Beiträge auf einer unserer Veranstaltungen oder per e-mail an lv-hessen@dbsh.de.

Landesverband Hessen
Letzte Änderung 04.04.2011 00:04